Magen und Darm


Erkrankungen des Magens und des Zwölffingerdarms

Magenkrebs

Magenkrebs (Magenkarzinom): Bösartiger Tumor der Magenschleimhaut. Der Tumor geht entweder vom Drüsengewebe (Adenokarzinom) oder vom Zylinderepithel (Gewebetyp der Magenschleimhaut, Zylinderepithelkarzinom) aus. Besonders häufig sind Männer über 60 Jahren betroffen. Magenkrebs ist hierzulande rückläufig, weltweit aber immer noch die fünfthäufigste Krebserkrankung. Wichtigste Risikofaktoren sind ungünstige Ernährungsgewohnheiten und chronische Entzündungen des Magens. Die Behandlung besteht in der operativen teilweisen (Magenresektion) oder vollständigen Entfernung des Magens (Gastrektomie). Frühzeitig erkannt und behandelt, liegt die 5-Jahres-Überlebensrate bei 90–95 %.

Leitbeschwerden

  • Neu auftretende Abneigung gegen bestimmte Speisen, vor allem Fleisch
  • Völlegefühl und Appetitlosigkeit
  • Gewichtsabnahme
  • Nachlassen der Leistungsfähigkeit
  • Oberbauchschmerzen.

Wann zum Arzt

In den nächsten Tagen, wenn die genannten Beschwerden auftreten.

Die Erkrankung

Magenkrebs bereitet lange Zeit keine oder nur sehr unspezifische Beschwerden („empfindlicher Magen“); erst in späteren Stadien leiden die Betroffenen unter Appetitlosigkeit, Übelkeit oder einem Ekelgefühl gegenüber Fleisch oder anderen, bis dahin gern gegessenen Speisen. Befindet sich der Tumor am Mageneingang, können außerdem Schluckstörungen auftreten. Hat er den Magenausgang befallen, tritt Völlegefühl auf. Viele Magentumoren bluten unbemerkt. Durch den schleichenden Blutverlust kann sich eine Blutarmut (Anämie) entwickeln, die dann zur Leistungsminderung führt. Durchbricht der Tumor die Grenze der Magenschleimhaut, breitet er sich rasch auf Nachbarorgane wie Speiseröhre, Milz oder Bauspeicheldrüse aus. Außerdem drohen Metastasen in Lymphknoten, Lunge, Leber, Knochen und Gehirn.

Selbst wenn der Krebs aber rechtzeitig erkannt und operiert wurde, drohen nach der – meist notwendigen – Entfernung des Magens mit Schaffung eines Ersatzmagens Folgeprobleme: Da die Speicherfähigkeit des Ersatzmagens sehr gering ist, kann die Nahrung nicht mehr in der bisher üblichen Menge über mehrere Stunden gespeichert und zerkleinert werden, um sie dann als Speisebrei an den Zwölffingerdarm abzugeben. Stattdessen „plumpst“ (to dump) die Nahrung oft zu schnell in den Dünndarm.

Das Frühdumping-Syndrom tritt 5–30 Minuten nach dem Essen auf. Die große Menge Speisebrei, die plötzlich in den Dünndarm gelangt, führt zu einer Dehnung des oberen Dünndarms. Außerdem muss zur Verdauung sofort viel Flüssigkeit mobilisiert werden, so dass vermehrt Wasser aus der Blutbahn in den Dünndarm fließt. Dies verstärkt zum einen die Dehnung, zum anderen nimmt das zirkulierende Blutvolumen rapide bis zu einem Liter ab. Der Patient wird blass, beginnt zu schwitzen und klagt über Übelkeit. Gleichzeitig sinkt der Blutdruck, und es kann zum Kreislaufkollaps kommen.

1 bis 4 Stunden nach der Mahlzeit tritt das Spätdumping-Syndrom auf. Ursache ist eine Unterzuckerung als Folge eines zu raschen Übertritts des in der Nahrung enthaltenen Zuckers ins Blut. Der dadurch eintretenden Überzuckerung wird durch Insulinausschüttung ins Blut so stark gegengesteuert, dass es zu einer Unterzuckerung kommt. Eine Unterzuckerung (Hypoglykämie) äußert sich in der Regel durch Schwächegefühl und Schweißausbrüche; in schlimmen Fällen kommt es zur Bewusstlosigkeit.

Risikofaktoren. Erbliche (genetische) Faktoren spielen bei der Entstehung von Magenkrebs eine Rolle: Zum einen populationsgenetische, die eine gesamte ethnische Gruppe betreffen – so gibt es eine besonders hohe Erkrankungsrate in China, Japan und auch in Finnland –, zum anderen individuelle genetische Faktoren, die jeden Einzelnen betreffen. Dazu zählen hierzulande als Hauptursache ungünstige Ernährungsgewohnheiten, besonders der häufige Verzehr geräucherter oder gepökelter Fleisch- und Wurstwaren wegen des hohen Nitratgehalts. Es wird vermutet, dass Nitrate im Magen durch Bakterien zu Nitriten umgewandelt werden, aus denen sich die krebserregenden Nitrosamine bilden. Diese Annahme erklärt auch, warum langjähriger Zigarettenkonsum (hoher Nitritanteil im Tabakrauch) und chronischer Magensäuremangel (z. B. bei Autoimmungastritis: begünstigt die Besiedelung des Magens mit Bakterien, die Nitrat in Nitrit umwandeln) Faktoren sind, die das Magenkrebsrisiko erhöhen.

Weitere Risikofaktoren sind jahrelanger Alkoholkonsum (v. a. Schnäpse) sowie Vorerkrankungen des Magens, insbesondere chronische Magenschleimhautentzündungen und unbehandelte Magengeschwüre.

Das macht der Arzt

Diagnosesicherung. Der erste diagnostische Schritt ist die genaue Anamnese sowie das sorgfältige Abtasten des gesamten Bauchraums. Oft erhärtet dies bereits den Verdacht. Beweisen lässt sich Magenkrebs durch eine Magenspiegelung, die dem Arzt eine genaue Inspektion der Magenschleimhaut sowie die Entnahme von Gewebeproben aus krebsverdächtigen Arealen zur feingeweblichen Untersuchung erlaubt. Ist eine Magenspiegelung nicht möglich, kann alternativ eine Röntgenkontrastmittel-Untersuchung des oberen Verdauungstrakts durchgeführt werden. Diese hat allerdings den Nachteil, dass keine Gewebeproben entnommen werden können. Hat sich der Verdacht bestätigt, werden mithilfe von Bauchultraschall, CT, Röntgenaufnahme des Brustkorbs und weiteren Spezialuntersuchungen (z. B. Endosonografie) Lunge, Leber, Milz, Bauchspeicheldrüse und Lymphknoten auf einen Tumor- und Metastasenbefall hin untersucht. Anhand von Lokalisation, Eindringtiefe und Ausbreitung des Tumors erfolgt die Stadieneinteilung des Tumors (nach dem TNM-System), aus dem sich die weitere Therapie ableitet.

Therapie. Ist der Tumor noch auf die oberen Schleimhautschichten begrenzt und sind weder Lymphknoten befallen noch Metastasen vorhanden, kann der Krebs unter Umständen endoskopisch entfernt werden. In vielen Fällen ist aber eine Operation notwendig, bei der entweder vier Fünftel (Magenresektion) oder der ganze Magen (Gastrektomie) entfernt werden. Ziel ist die vollständige Entfernung des Tumors und aller befallenen Lymphknoten (R0-Resektion). In bestimmten Fällen erfolgt vor oder nach der Operation eine Chemotherapie.

Hat sich der Magenkrebs bereits so weit ausgebreitet, dass eine Operation nicht mehr sinnvoll ist, kann eine palliative Chemotherapie die Lebenszeit und -qualität verlängern. Bei starker Behinderung der Nahrungspassage durch den Tumor ist die palliative Bestrahlung eine Möglichkeit.

Zur Wiederherstellung der Verbindung zwischen Speiseröhre und Dünndarm wird in den meisten Fällen schon während der Magenentfernung aus einem Stück Dünndarm ein kleiner Ersatzmagen gebildet. Nach der Operation erhält der Patient zunächst eine Magensonde, um in den ersten Tagen Nährstoffe zuzuführen. Sie wird nach 5–7 Tagen wieder entfernt, wenn die normale Darmtätigkeit wieder eingesetzt hat und die Nahtstellen dicht sind. Danach erfolgt über 2–3 Wochen der Ernährungsaufbau bis zur Normalkost.

Zur Nachsorge wird der Patient zunächst in sechsmonatlichen, dann jährlichen Abständen untersucht; auch werden Tumormarker im Blut bestimmt, die ein Tumorrezidiv anzeigen können (Allgemeine Übersicht).

Prognose

Magenkrebs ist gut heilbar, wenn der Krebs im Frühstadium entdeckt und vollständig operativ entfernt wird (R0-Resektion). Gelingt dies nicht, beträgt die mittlere Überlebenszeit 8 Monate. Ist eine Operation nicht möglich, beträgt sie 4 Monate. Die mittlere Überlebenszeit ohne Chemotherapie und ohne OP beträgt 4–6, mit Chemotherapie 7–12 Monate.

Selbsthilfe

Die Ernährungsumstellung nach der Magenoperation erfordert Zeit und Geduld. Sie sollten mehrere Monate einplanen, bis die Umstellung erfolgreich durchgeführt ist.

Grundregeln. Essen Sie häufig; bis zu acht kleine Mahlzeiten pro Tag sind ideal. Vermeiden Sie dabei zu Heißes und zu Kaltes. Um den kleinen Ersatzmagen nicht zu überfordern, sollten Sie auf Getränke beim Essen verzichten. Besser ist es, nach dem Essen eine halbe Stunde zu warten und erst dann zu trinken. Damit die Nahrung nicht zurück in die Speiseröhre fließt, sollten Sie sich nach dem Essen nicht sofort hinlegen.

Kauen Sie alles, was Sie essen, immer gut durch. So sorgen Sie dafür, dass die Nahrung vollständig „eingespeichelt“ wird und dass die im Speichel enthaltenen Enzyme bereits mit der Verdauung beginnen können.

Günstige und zu meidende Lebensmittel. Vollkornprodukte sind günstig, weil sie vom Ersatzmagen nicht so schnell resorbiert werden. Frischmilch macht manchen Patienten Probleme; Sauermilchprodukte wie Joghurt oder Quark werden hingegen meistens gut vertragen. Auf stark gewürzte, sehr fette und stark gesalzene Speisen sollten Sie zunächst ganz verzichten, ebenso auf stark blähende Speisen wie Hülsenfrüchte, Kohl, Zwiebeln und Knoblauch sowie geräucherte Fleisch- und Wurstwaren. Verzichten Sie auch auf kohlensäurehaltige Getränke.

Zusatzbedarf an Nähr- und Mikronährstoffen. Magenoperierte verwerten die Nahrung schlechter als Gesunde, so dass sie ~ 25 % mehr Kalorien benötigen. Eine Gewichtsabnahme in den ersten Monaten nach der Operation ist normal. Außerdem ist die Verwertung von Vitamin B12 gestört. Um Mangelerscheinungen vorzubeugen, sollten Sie daher alle drei Monate eine Spritze mit dem fehlenden Vitamin erhalten. Viele Magenoperierte leiden zudem an Störungen des Knochenstoffwechsels. Deshalb ist es wichtig, auf ausreichende Versorgung mit Kalzium und Vitamin D zu achten, z. B. durch regelmäßigen Verzehr von Milchprodukten.

Fettreiche Nahrung wird meist nicht gut vertragen. Als Ersatz für herkömmliche Fette bieten sich die MCT-Fette an. Mit ihrem hohen Gehalt an mittelkettigen Fettsäuren werden sie vom Dünndarm besonders gut aufgenommen. Im Handel sind sie in Form von Margarine oder Speiseöl erhältlich. Drohendem Kalziummangel beugen Sie vor, indem Sie viel gesäuerte Milchprodukte wie Joghurt oder Dickmilch essen. Diese sind meist bekömmlicher als frische Milch. Auch kalziumreiche (stille!) Mineralwässer können sich positiv auf den Knochenstoffwechsel auswirken. Hat sich nach der Operation eine Milchunverträglichkeit entwickelt, müssen Kalzium und Vitamin D in Tablettenform eingenommen werden.

Diätberatung. Wenn Ihnen die Nahrungsumstellung Probleme bereitet, ziehen Sie frühzeitig einen Ernährungsberater zurate.

Weitere Selbsthilfemaßnahmen für Krebspatienten

Ausführliche Übersicht zu alternativen Krebstherapien

Weiterführende Informationen

  • www.leitlinien.net – Über die Stichwortsuche finden Sie die Ärztliche Leitlinie zur Diagnostik und Therapie des Magenkrebses.
  • www.krebshilfe.de – Website der Deutschen Krebshilfe e. V., Bonn (Hrsg.): Unter der Rubrik Informieren finden Sie Broschüren und Infomaterial, so auch den blauen Ratgeber Nr. 07 zum Magenkrebs zum Bestellen oder Herunterladen.

Magenpolypen

Magenpolypen: Ausstülpungen der Magenschleimhaut, die ins Mageninnere hineinragen; meist einzeln oder gehäuft auftretende gutartige, von Schleimhautdrüsenzellen ausgehende adenomatöse Magenpolypen. Betroffen sind vor allem Menschen im mittleren und höheren Lebensalter. Magenpolypen bereiten, wenn überhaupt, eher unspezifische Beschwerden. Da sie in 20 % der Fälle zu Magenkrebs entarten, werden Magenpolypen grundsätzlich (endoskopisch) entfernt.

Leitbeschwerden

Nur bei größeren Polypen:

  • Unspezifische Beschwerden wie Völlegefühl und Appetitlosigkeit
  • Druckgefühl im Oberbauch
  • Gelegentlich Bluterbrechen und schwarzer Stuhl (Teerstuhl).

Wann zum Arzt

In den nächsten Tagen, bei Oberbauchschmerzen über längere Zeit und bei Völlegefühl und Appetitlosigkeit.

Noch heute, wenn eine Schwarzfärbung des Stuhls auffällt.

Die Erkrankung

Magenpolypen haben ihren Ursprung meist im Drüsengewebe der Magenschleimhaut (adenomatöse Polypen). Sie können in Gestalt und Größe stark variieren: gestielt, kugelig, zottig (villös) oder breitbasig aufsitzend, wenige Millimeter klein oder mehr als 1 cm groß sein. Wie die adenomatösen Dickdarmpolypen bergen auch die adenomatösen Magenpolypen ein deutlich erhöhtes Krebsrisiko (~ 20 %). Treten Magenpolypen gehäuft auf, dann meist in unmittelbarer Nachbarschaft zueinander (multiple Magenpolypen). Treten sie massenhaft auf, spricht der Arzt von einem (oft erblich bedingten) Polyposis-Syndrom; dazu gehört z. B. die familiäre adenomatöse Polyposis (Dickdarmpolypen).

Die Ursache für die Entstehung von Magenpolypen im höheren Lebensalter ist unbekannt; vermutlich spielen Ernährungsgewohnheiten (z. B. fettreiche, ballaststoffarme Nahrung) eine Rolle. Diskutiert wird, ob ein Befall mit Helicobacter-pylori-Bakterien (Magenschleimhautentzündung bzw. Ulkuskrankheit) die Entstehung begünstigt.

Das macht der Arzt

Kleinere Magenpolypen machen keine Beschwerden, größere Polypen können unspezifische Druckschmerzen im Oberbauch bis hin zu Blutungen (selten) hervorrufen.

Da sie in aller Regel aber nur wenig Beschwerden verursachen, werden sie in der Mehrzahl der Fälle zufällig im Rahmen einer Magenspiegelung entdeckt.

Wegen des erhöhten Krebsrisikos werden sie in der Regel oft noch während der Untersuchung endoskopisch abgetragen. Dabei wird der Polyp mit einer durch Hochfrequenzstrom erhitzten Drahtschlinge abgetrennt und die Wunde verschorft. Bei breitbasigen und/oder besonders großen Polypen kann eventuell eine Operation notwendig sein.

Da Polypen dazu neigen, wieder aufzutreten, wird in halbjährlichen bis jährlichen Abständen eine Magenspiegelung empfohlen.

Magenschleimhautentzündung

Magenschleimhautentzündung (Gastritis): akut oder chronisch verlaufende, entzündliche Veränderungen der Magenschleimhaut unterschiedlicher Ursache. Die Hälfte der über 50-Jährigen leidet an chronischer Magenschleimhautentzündung. Die akute Form ist seltener, kommt aber bei 60–80 % der Patienten auf der Intensivstation vor.

Das Krankheitsbild reicht von Beschwerdefreiheit bis hin zur lebensgefährlichen Magenblutung mit Bluterbrechen infolge größerer Substanzdefekte. Eine akute Magenschleimhautentzündung klingt von selbst ab, ein sofortiges ärztliches Einschreiten ist nur bei Blutungen erforderlich. Günstig ist auch die Prognose bei der bakteriellen Gastritis; in 90 % der Fälle kann sie erfolgreich medikamentös behandelt werden.

Leitbeschwerden

Akute Magenschleimhautentzündung:

  • Druckgefühl in der Magengegend
  • Oft Verstärkung der Beschwerden während des Essens oder unmittelbar danach
  • Aufstoßen und Übelkeit bis zum Erbrechen.

Chronische Magenschleimhautentzündung:

  • Oft keine Symptome
  • Unspezifische Oberbauch-Beschwerden.

Wann zum Arzt

In den nächsten Tagen, wenn eine Besserung der Beschwerden ausbleibt.

Sofort, wenn wegen heftigen Erbrechens keine Nahrungs- und Flüssigkeitsaufnahme mehr möglich ist, und bei Bluterbrechen.

Die Erkrankung

Normalerweise ist das Verhältnis von schleimhautschädigenden und schleimhautschützenden Faktoren im Magen ausgeglichen. Der Schutzfilm des Magens besteht aus Schleim, der von der Magenschleimhaut produziert wird. Eine intakte Durchblutung der Magenwand und die Zellregeneration sorgen dafür, dass die Magenschleimhaut vor der aggressiven Magensäure und anderen mechanischen oder chemischen Einflüssen geschützt wird. Bei der Magenschleimhautentzündung ist dieses Gleichgewicht gestört. Schleimhautschädigende Substanzen, z. B. ein Übermaß an Alkohol oder Nikotin, NSAR-Schmerzmitteln wie z. B. Diclofenac (Voltaren®) oder Acetylsalicylsäure (Aspirin®), Kortison oder Zytostatika, Bakteriengifte bei einer Lebensmittelvergiftung (akuter Durchfall) oder ein Befall mit Helicobacter-pylori-Bakterien beeinträchtigen die Durchblutung der Schleimhaut und schädigen den Magenschutzfilm. Auch jede schwere Erkrankung, massive Blutungen, Verbrennungen, schwere Verletzungen oder ein größerer operativer Eingriff bedeuten extremen Stress, wodurch sich der Schutzfilm der Magenschleimhaut stark abschwächt. In der Folge kommt die Magenschleimhaut in direkten Kontakt mit der aggressiven Magensäure, was zu Reizungen, Verletzungen und Defekten mit Blutungen führt – dem Bild der erosiven Gastritis, das sich bei der Magenspiegelung leicht erkennen lässt.

Bei der Magenschleimhautentzündung bleiben die Veränderungen in der Regel auf die obere Bindegewebeschicht der Magenwand, die Lamina propria, beschränkt. Dringen sie tiefer ein, spricht der Arzt von einem Magengeschwür, das an anderer Stelle besprochen wird (Ulkuskrankheit).

Akute Magenschleimhautentzündung

Die akute Magenschleimhautentzündung (akute Gastritis) ist meist unmittelbare Folge eines übermäßigen Genusses von schleimhautreizenden Stoffen oder einer Stressreaktion auf schwere Erkrankungen oder Verletzungen. Dabei entspricht das Beschwerdebild nicht zwangsläufig dem Schweregrad der Schädigung. Meist überwiegen unspezifische Symptome, z. B. ein dumpfes Schmerzgefühl in der Magengegend oder Appetitlosigkeit. Mitunter treten auch Übelkeit und Erbrechen auf; kleinere Blutungen der Magenschleimhaut bleiben häufig unentdeckt. Erst wenn die Schleimhautschädigungen stark ausgeprägt sind, führen heftige Blutungen zu einem dunkel gefärbten Stuhl (Teerstuhl) und zu Bluterbrechen (Kaffeesatzerbrechen). Die schwarze Farbe von Teerstuhl und Erbrochenem rührt daher, dass die Magensäure und die Darmbakterien den roten Blutfarbstoff verändern.

Chronische Magenschleimhautentzündung

Dagegen liegen der chronischen Magenschleimhautentzündung (chronische Gastritis) verschiedene Ursachen zugrunde. Sie verläuft häufig über Jahre symptomlos. Nur wenige Patienten leiden unter Oberbauchschmerzen, Völlegefühl, Übelkeit oder Erbrechen. Die Symptome entstehen meist, wenn eine bakterielle Gastritis vorliegt. Ja nach Ursache unterscheidet der Arzt bei der chronischen Magenschleimhautentzündung drei Typen:

  • Typ A (Typ-A-Gastritis, Autoimmungastritis): Ursache ist die Bildung von Antikörpern gegen die Salzsäure produzierenden Zellen und den Intrinsic Factor. Infolgedessen kommt es zu einem Salzsäuremangel im Magensaft (Anazidität) und einem Vitamin-B12-Mangel (Perniziöse Anämie). Mit 5 % ist dies die seltenste Erkrankungsform. Typisch sind Anzeichen einer Unter- oder Mangelernährung trotz ausreichender Nahrungsaufnahme.
  • Typ B (Typ-B-Gastritis, bakterielle Gastritis): Ist mit etwa 80 % die häufigste Form der chronischen Gastritis und wird meist durch eine Besiedelung des Magens mit Helicobacter-pylori-Bakterien hervorgerufen. Sehr selten sind andere Bakterien, Pilze oder Zytomegalieviren, vor allem bei HIV-Kranken, die Ursache.
  • Typ C (Typ-C-Gastritis, chemisch-toxische Gastritis): Verantwortlich ist die Dauerreizung durch schleimhautschädigende chemische Substanzen, allen voran die längerfristige Einnahme von NSAR-Schmerzmitteln, aber auch langjähriger exzessiver Alkohol- und Nikotinkonsum oder ein Reflux von Gallensaft.

Das macht der Arzt

Wichtigste diagnostische Maßnahme ist die Magenspiegelung in Kombination mit einer Gewebsprobeentnahme.

Als Medikamente haben sich Protonenpumpenhemmer wegen ihrer hohen Wirksamkeit durchgesetzt sowie in zweiter Linie H2-Rezeptorenblocker. Die früher beliebten Antazida (Magensäure neutralisierende Medikamente wie z. B. Maaloxan® und Schutzfilmbildner wie Sucralfat und Ulcogant®), werden heute nur noch in leichten Fällen empfohlen und verordnet.

Neben der medikamentösen Behandlung gilt es, den Auslöser zu vermeiden und weitere Selbsthilfemaßnahmen anzuwenden.

Wichtigste Therapiemaßnahme bei einem Befall mit Helicobacter-pylori-Bakterien ist die Eradikationstherapie. Dabei werden für 1–2 Wochen zwei Antibiotika mit einem Protonenpumpenhemmer eingenommen, wie z. B.:

  • Clarithromycin + Amoxicillin + Protenenpumpemhemmer (z. B. Omeprazol)
  • Metronidazol + Amoxicillin + Protenenpumpemhemmer
  • Metronidazol + Clarithromycin + Protenenpumpemhemmer

In rund 85 % der Fälle eliminiert die Behandlung das Bakterium, und Rezidivinfektionen sind mit ca. 2 % pro Jahr selten.

Ob die Behandlung erfolgreich war, kann 8 Wochen nach Therapieende mit einer erneuten Gewebeprobeentnahme (Magenspiegelung) oder einem 13C-Harnstoff-Atemtest festgestellt werden. Mittlerweile ist es sogar möglich, Antikörper gegen Helicobacter-pylori-Bakterien im Blut nachzuweisen. Da der Bluttest keine 100%ige Sicherheit liefert, wird die Diagnose anschließend mit einem 13C-Atemtest oder eine Gewebsprobeentnahme überprüft. 

Die Autoimmungastritis kann nicht ursächlich behandelt werden. Wegen der Gefahr einer perniziösen Anämie erhalten die Betroffenen lebenslang alle drei Monate Spritzen oder Kurzinfusionen mit Vitamin B12. Bei der chemisch-toxische Gastritis steht die Beseitigung der Ursache wie z. B. das Absetzen der NSAR im Vordergrund. Ist dies nicht möglich, wird wie bei der akuten Form symptomatisch mit Säure hemmenden Medikamenten behandelt.

Patienten, die regelmäßig NSAR einnehmen, die intensivmedizinisch betreut werden müssen oder vor einem größeren operativen Eingriff stehen, wird die prophylaktische Gabe eines Protonenpumpenhemmers empfohlen. Meist kann damit einer akuten Magenschleimhautentzündung vorgebeugt werden.

Prognose

Eine akute Magenschleimhautentzündung heilt in der Regel folgenlos; Gleiches gilt für Magenblutungen sowie für die chronischen Formen der bakteriellen Gastritis und der chemisch-toxischen Gastritis, wenn rechtzeitig therapiert wird. Allerdings geht die Autoimmungastritis ebenso wie die nicht behandelte bakterielle Gastritis mit einem erhöhten Magenkrebsrisiko einher. Deshalb sollte die bakterielle Gastritis behandelt werden und bei der Autoimmungastritis einmal jährlich eine endoskopische Kontrolle erfolgen.

Eine Beeinträchtigung der Lebensqualität ist auch bei der unheilbaren Autoimmungastritis nicht zu erwarten.

Selbsthilfe

Selbsthilfemaßnahmen sind durch die heutigen hochwirksamen Medikamente zwar nicht mehr erforderlich, um rasch beschwerdefrei zu werden; zur Rückfallverhütung sind sie jedoch nach wie vor unumgänglich.

Auslöser meiden. Meiden Sie alle Auslöser nicht nur in der akuten Phase, sondern auch einige Zeit danach, z. B. Alkohol und Nikotin, aber auch zuckerhaltige Nahrungsmittel, Milch sowie diejenigen Gewürze, die wie Pfeffer, Meerrettich oder Senf die Säurebildung anregen. Gleiches gilt für Medikamente, die nicht unbedingt eingenommen werden müssen, vor allem für Acetylsalicylsäure und andere NSAR-Schmerzmittel.

Diät. Viele Ratgeber empfehlen zur Beruhigung der entzündeten Magenschleimhaut eine Tee-Zwieback-Diät für 24–36 Stunden. Anschließend sollten Sie schrittweise zur gewohnten Ernährungsweise zurückkehren, in der Sie aber in den ersten 2 Tagen vornehmlich Kartoffeln und gegartes Gemüse und ab dem 3. Tag wieder (wenig) fettarmes Fleisch essen. Wissenschaftlichen Prüfungen haben diese Diätvorschläge allerdings nicht standhalten können. Betroffene verzichten von sich aus gerne auf fettes Fleisch, Kaffee, Weißwein und Alkoholika. Die meisten Ärzte raten deshalb: Achten Sie beim Essen auf das, was Sie vertragen. Verzichten Sie für eine Weile konsequent auf das, was Sie nicht vertragen.

Leichte Vollwertkost. Eine Ernährungsumstellung auf leichte Vollwertkost bzw. eine fett- und zuckerarme Ernährung kann den Verlauf einer chronischen Magenschleimhautentzündung positiv beeinflussen. Achten Sie zudem darauf, anstelle von drei üppigen Mahlzeiten mehrere kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt zu sich zu nehmen.

Wärmeanwendungen. Warme Leibwickel oder ein über Wasserdampf erhitztes Heublumensäckchen, das auf den Oberbauch gelegt wird, wirken beruhigend auf den Magen.

Komplementärmedizin

Pflanzenheilkunde. Begleitend oder im Anschluss an eine Helicobacter-Eradikationstherapie zur Vorbeugung eines Rückfalls kommen Teekuren mit Schleimstoffdrogen wie Leinsamen, Eibisch und Malve, die die Magenschleimhaut vor dem Säureüberschuss schützen, in Betracht. Ebenso haben sich Teezubereitungen mit Kamillenblüten oder Süßholzwurzel bewährt, die sich durch eine beruhigende und entzündungshemmende Wirkung auszeichnen. Alternativ stehen Fertigarzneien zur Verfügung, entweder als Einzelpräparate (z. B. Kamille Spitzner®-Lösung oder Gastronal®-Beutel mit Leinsamen) oder als Kombinationspräparate (z. B. Iberogast®-Tropfen auf der Basis von Kamillenblüten, Kümmelfrüchten, Angelikawurzel, Mariendistelfrüchte, Melissenblätter, Pfefferminzblätter, Schleifenblumenkraut, Schöllkraut und Süßholzwurzel).

Süßholzwurzelhaltige Tees oder Fertigarzneien sollten nicht länger als 6 Wochen eingesetzt werden, da sie den Kaliumspiegel im Blut erniedrigen können.

Manchmal wird eine Rollkur zur Beruhigung der Schleimhaut empfohlen. Sie wird 1 Woche lang morgens und abends durchgeführt. Hierfür bereiten Sie eine Thermoskanne mit Kamillentee und legen sich dann ins Bett. Zuerst trinken Sie eine halbe Tasse Kamillentee und legen sich anschließend 10 Minuten lang auf den Rücken; danach trinken Sie wieder eine halbe Tasse Kamillentee und legen sich dann 10 Minuten lang auf die linke Seite. Diese Prozedur wird auf der rechten Seite und schließlich auf dem Bauch liegend wiederholt, so dass Sie nach 40 Minuten einmal um die eigene Achse „gerollt“ sind.

Entspannungsverfahren. Entspannungsübungen, z. B. Autogenes Training, können zur Vorbeugung von Magenbeschwerden beitragen, bei denen Stress die Ursache ist.

Akupunktur. Akupunktur unterstützt die medikamentöse Gastritis-Behandlung, wobei die Betroffenen vermutlich v. a.von ihrem unspezifischen Heileffekt profitieren.

Homöopathie. Gegebenenfalls kann eine individuell abgestimmte Konstitutionstherapie die Symptome lindern. Häufig eingesetzte Mittel der Homöopathie sind Acidum muriaticum, Acidum sulfuricum, Argentum metallicum, Belladonna, Ignatia, Nux Vomica oder Rumex.

Reizmagen

Reizmagen (Reizmagensyndrom, funktionelle Dyspepsie): Oberbegriff für wiederkehrende, individuell stark variierende (Ober-)Bauchbeschwerden (z. B. Völle- und Druckgefühl in der Magengegend, Magenkrämpfe, Aufstoßen), für die sich keine organische Ursache finden lässt. Oft besteht ein zeitlicher Zusammenhang mit psychischen Belastungssituationen. 25 % der Deutschen – Frauen doppelt so oft wie Männer – sind betroffen, davon leiden 10 % zusätzlich unter den Symptomen eines Reizdarms. Die Häufigkeit der Beschwerden nimmt mit steigendem Alter zu. Sind die auslösenden Faktoren bekannt und können weitgehend vermieden werden, ist eine Besserung, aber nur selten eine Heilung möglich.

Leitbeschwerden

  • Brennende, krampfartige oder dumpfe Schmerzen im Oberbauch
  • Druckgefühl in der Magengegend, Völlegefühl, vorzeitiges Sättigungsgefühl bei der Nahrungsaufnahme
  • Eventuell Aufstoßen und Sodbrennen
  • Eventuell Übelkeit.

Wann zum Arzt

In den nächsten Tagen, wenn sich die Beschwerden nicht bessern.

In den nächsten Stunden, wenn quälende Bauchschmerzen bestehen und Fieber hinzukommt.

Die Erkrankung

Lautet die Diagnose „Reizmagen“, konnte keine Ursache an den Organen festgestellt werden. Das bedeutet jedoch nicht, dass der Betroffene sich seine Beschwerden einbildet. Offenbar spielen neben psychischen Faktoren auch Funktionsstörungen eine Rolle, die allerdings bislang nicht mit unseren diagnostischen Mitteln geklärt werden können. Beispielsweise liegt bei einigen Betroffenen eine erhöhte Empfindlichkeit gegenüber Reizen (erniedrigte Schmerzschwelle) vor. In diesem Fall wird z. B. das Vorhandensein von Luft im Magen, das von vielen Menschen gar nicht wahrgenommen wird, als schmerzhaft empfunden. Ebenso können Veränderungen der Motorik, z. B. eine verlangsamte oder beschleunigte Magen-Darm-Passage, vorliegen und/oder die Magenmuskulatur arbeitet zu heftig.

Unklar ist die Rolle der Magensäure beim Reizmagen: Bei 20 % der Betroffenen besteht ein Magensäureüberschuss, bei 30 % lässt sich zudem ein Befall des Magens mit dem Bakterium Helicobacter pylori (Ulkuskrankheit) nachweisen. Allerdings bessern sich die Beschwerden nach einer erfolgreichen Eradikationstherapie nur bei 8 % der Patienten. Andererseits kann auch ein Mangel an Magensäure zum Reizmagen führen.

Manchmal werden Reizmagensymptome durch den Verzehr bestimmter Nahrungsmittel oder durch magenschleimhautreizende Substanzen, z. B. Alkohol und Koffein, hervorgerufen oder verstärkt.

Unabhängig davon, welche Funktionsstörungen im Einzelfall vermutet oder sicher identifiziert werden – unbestritten ist ein Wechselspiel mit psychischen Faktoren. Dabei sind Ursache und Wirkung nicht immer scharf voneinander abzugrenzen. Beispielsweise können sich Schmerzwahrnehmung oder Magen-Darm-Motorik im Zusammenhang mit einer psychovegetativen Reaktion auf Stress oder auf eine seelische Belastung so ändern, dass Symptome des Reizmagens die Folge sind. Umgekehrt verstärken Reizmagenbeschwerden psychische Anspannung und Unausgeglichenheit. Bis zu 10 % der Reizmagenpatienten leiden gleichzeitig unter Angsterkrankungen oder einer Depression. 

Heterogenes Krankheitsbild. Bei einem Großteil der Betroffenen dominieren brennende, krampfartige oder dumpfe Schmerzen im Oberbauch, die vornehmlich im Hungerzustand auftreten und sich durch die Nahrungsaufnahme verbessern. Andere Betroffene klagen vor allem über ein vorzeitiges Sättigungs- oder Völlegefühl, einen aufgetriebenen Bauch und Blähungen bis hin zu Übelkeit und Brechreiz nach der Nahrungsaufnahme. Mitunter bestehen gleichzeitig Symptome eines Reizdarms. Ebenso variieren Intensität und Dauer der Beschwerden. Dabei leidet die Mehrzahl unter zeitweise auftretenden, mäßig starken Symptomen. Es kommt jedoch vor, dass andauernde heftige Beschwerden die beruflichen und privaten Aktivitäten erheblich beeinträchtigen.

In Einzelfällen kommen weitere unspezifische Symptome hinzu, z. B. Müdigkeit, Erschöpfung und vermehrtes Schwitzen. Anders als beim Reizdarm sind Veränderungen des Stuhlgangs – z. B. Durchfall, Verstopfung – beim Reizmagen kaum zu beobachten.

Das macht der Arzt

Diagnosesicherung. Reizmagen ist eine Ausschlussdiagnose, d. h. der Arzt stellt diese nach sorgfältigem Ausschluss anderer Erkrankungen. Zum vollständigen Untersuchungsprogramm - das allerdings beim niedergelassenen Internisten oder Hausarzt aus Budgetgründen kaum vollständig durchführbar ist - gehören ein Ultraschall des Bauchraums, die Magenspiegelung sowie eine Laboruntersuchung von Blut und Stuhl. So können andere in Frage kommende Erkrankungen, z. B. Magenschleimhautentzündung, Ulkuskrankheit, Refluxkrankheit und Magenkrebs, ausgeschlossen werden.
Bei Verdacht auf eine Milchzucker-Unverträglichkeit führt der Arzt einen Laktose-Toleranztest durch. Sie kann sicher ausgeschlossen werden, wenn sich unter einer milchzuckerarmen (laktosearmen) Kost die Symptome nicht zurückbilden.
Bei gleichzeitig bestehenden Reizdarmsymptomen ist eine Darmspiegelung notwendig.

Therapie. Wichtigste Therapie ist eine Änderung der Lebensführung. Da Medikamente allenfalls die Beschwerden lindern, die eigentliche Funktionsstörung aber nicht beseitigen, wird der Arzt nur bei starken, länger anhaltenden Symptomen eine medikamentöse Behandlung vorschlagen. Infrage kommen Protonenpumpenhemmer, die die Magensäurebildung hemmen, und/oder Antidepressiva, die durch eine Erhöhung der Schmerzschwelle schmerzlindernd wirken sollen. Bei leichteren Beschwerden können auch standardisierte Pflanzenkombinationen, z. B. Iberogast®, versucht werden. Manchmal helfen auch krampflösende Medikamente wie Mebeverinhydrochlorid (Duspatal®).

Ergeben sich Hinweise, dass die Symptome durch bestimmte Nahrungsmittel ausgelöst werden, sollten diese eingeschränkt oder vermieden werden. Gegebenenfalls kann auch eine Ernährungsberatung zur Analyse und Änderung eines möglicherweise ungünstigen Essverhaltens hilfreich sein.

Prognose

Der Reizmagen ist lästig, aber nicht bedrohlich. Es gibt keinen Anlass zur Sorge, man könnte an einer schweren tödlichen Erkrankung leiden oder der Reizmagen führe zu schweren Folgeerkrankungen.

Selbsthilfe

Sie sollten natürlich alles versuchen, Ihre Beschwerden zu reduzieren. Maßnahme Nummer eins ist dabei die konsequente Selbstbeobachtung, um mögliche Auslöser und zeitliche Zusammenhänge mit belastenden Situationen des täglichen Lebens zu erkennen. Führen Sie deshalb ein Tagebuch, in dem Sie notieren, was und wann Sie essen und wie stark und durch welche Umstände und Situationen Ihre Beschwerden auftreten. Es kann durchaus vorkommen, dass Sie alle Tipps und Therapien versucht haben und Ihre Beschwerden trotzdem unverändert bleiben. Mitunter kann auch Ihr Arzt nichts anderes tun, als Sie in einem solchen Fall zu ermutigen, diese Erkrankung hinzunehmen. Manchmal nimmt allein das schon einen Teil des Drucks weg. Darüberhinaus zeigen klinische Erfahrungen, dass sehr viele Beschwerden im Laufe der Zeit – Wochen, Monate oder auch Jahre – von selbst wieder verschwinden.

Unverträgliche Nahrungsmittel meiden. Um herauszufinden, ob und welche Nahrungsmittel Beschwerden hervorrufen, lassen Sie jedes „verdächtige“ Nahrungsmittel einzeln für einige Tage konsequent weg. Bessern sich daraufhin die Beschwerden, sollten Sie dieses in Zukunft meiden.

Verzicht auf Fettes und Süßes. Prinzipiell sind kleine ballaststoffreiche Mahlzeiten, langsames Essen und der Verzicht auf sehr fette und sehr süße Speisen empfehlenswert, um die Beschwerden zu mildern.

Stehen bei Ihnen Blähungen im Vordergrund, verzichten Sie auf den Verzehr von Nahrungsmitteln, die eine verstärkte Gasproduktion bewirken (Selbsthilfe).

Wärmeanwendungen. Bei leichten Schmerzen helfen oft Wärmeanwendungen wie Wärmewickel, ein warmes Bad oder eine Wärmflasche, die auf den Oberbauch gelegt wird.

Komplementärmedizin

Der Krankheitsverlauf von Reizsyndromen des Verdauungstraktes lässt sich mit komplementärmedizinischen Therapien oft günstig beeinflussen. Am besten wirken sie, wenn gleichzeitig die Ernährungsgewohnheiten umgestellt werden (Selbsthilfe). Eine „klassische“ komplementärmedizinische Behandlung des Reizmagens oder Reizdarms gibt es allerdings nicht. Welche Maßnahmen im Einzelnen geeignet sind, muss individuell herausgefunden werden.

Pflanzenheilkunde. Zur Anregung der Verdauung sowie bei Appetitlosigkeit, Völlegefühl und Magendruckschmerz helfen Teezubereitungen mit bitterstoffhaltigen Bestandteilen, wie Enzianwurzel, Benediktenkraut, Tausendgüldenkraut, Angelikawurzel oder Chinarinde. Magenberuhigend wirken Tees mit Kamille, Schafgarbe oder Pfefferminze.

Entspannungsverfahren. Entspannungsverfahren und Mind-Body-Therapien. Zum Abbau und zum besseren Umgang mit Stress haben sich Entspannungsmethoden – z. B. Autogenes Training, Yoga oder Muskelrelaxation nach Jacobson - bewährt. Tiefgreifender sind Mind-Body-Therapien: Beispielsweise bietet ein spezielles Stressbewältigungs- oder Angstbewältigungstraining die Möglichkeit, stressfördernde Verhaltensweisen zu erkennen und diese dann gezielt zu verändern.

Biofeedback. Verschiedene Studienergebnisse haben eine Besserung der Beschwerden durch Biofeedback nachgewiesen. Besonders wirksam ist die Kombination von Biofeedback mit regelmäßigen Entspannungsübungen.

Homöopathie. Die Homöopathie kennt eine Reihe von magenwirksamen Homöopathika, z. B. Nux vomica, Pulsatilla oder Sulfur. Zur Behandlung eines Reizmagensyndroms ist eine individuelle Konstitutionstherapie im Allgemeinen sinnvoller als eine homöopathische Akutbehandlung.

Akupunktur. Es liegen Erfahrungsberichte vor, nach denen die Akupunktur Reizmagenbeschwerden lindern.

Ulkuskrankheit

Ulkuskrankheit (peptisches Ulkus, gastroduodenale Ulkuskrankheit): Sammelbegriff für durch die Verdauungssäfte entstandenen, bis in die Ringmuskulatur reichenden entzündlichen Defekt (Geschwür) der Magenschleimhaut. Sie gehört zu den häufigsten Magen-Darm-Krankheiten; jeder Zehnte ist mindestens einmal im Leben betroffen. Je nachdem, welches Organ erkrankt ist, unterscheidet der Arzt Magengeschwür (Ulcus ventriculi) und Zwölffingerdarmgeschwür (Ulcus duodeni). Während vom Magengeschwür vorwiegend ältere Patienten betroffen sind, leiden unter dem häufigeren Zwölffingerdarmgeschwür vornehmlich jüngere Menschen. Beide sind heute mit Medikamenten gut zu behandeln; Rückfälle sind aber möglich. Lebensbedrohliche Komplikationen wie Magendurchbruch, akute Blutungen und das entzündliche Übergreifen auf Nachbarorgane entwickeln sich heutzutage nur noch, wenn die Ulkuskrankheit nicht behandelt wurde.

Abzugrenzen ist das Stressulkus, das bei Schwerkranken als Reaktion auf die psychische und physische Belastung durch die akute Grundkrankheit, z. B. bei intensivmedizinischer Behandlung, auftritt und fast immer ein einmaliges Ereignis bleibt.

Leitbeschwerden

  • Schmerzen im Oberbauch, beim Magengeschwür als Nüchternschmerz oder direkt nach dem Essen, beim Zwölffingerdarmgeschwür erst einige Stunden nach der Mahlzeit
  • Bei Magengeschwüren oft nächtliche Schmerzen
  • Übelkeit bis hin zum Erbrechen, Appetitlosigkeit und Gewichtsverlust
  • Bei massiv blutenden Magengeschwüren Bluterbrechen, Teerstuhl und äußerst starke, bohrende Magenschmerzen, die oft linksbetont bis in Rücken und Schulter ziehen.

Wann zum Arzt

In einer Woche, wenn

  • Schmerzen im Oberbauch immer wieder auftreten
  • Selbstbehandlung und der Verzicht auf alkoholische Getränke, Zigaretten und Kaffee keine Besserung bringen.

Am selben Tag, wenn

  • Die Schmerzen nicht nachlassen und bis in die linke Schulter und in den Rücken hinein ziehen
  • Schwarzer Stuhl (Teerstuhl) bemerkt oder frisches Blut erbrochen wird.

Die Erkrankung

Der Grundmechanismus der Entstehung von Magengeschwüren wurde bereits bei der Magenschleimhautentzündung erklärt, die die Vorstufe der Ulkuskrankheit ist.

Im Gegensatz zur Magenschleimhautentzündung ist bei der Ulkuskrankheit die Infektion mit dem Bakterium Helicobacter pylori nicht nur ein Faktor von vielen. Bei 75 % der Magen- und bei 90 % der Zwölffingerdarmgeschwüre ist diese Infektion am Krankheitsbild beteiligt. Die übrigen Fälle sind meist Folge einer Therapie mit Kortison oder NSAR-Schmerzmitteln. Bei manchen Menschen scheint zudem eine erbliche Veranlagung zu bestehen. Anders als bei der Magenschleimhautentzündung reicht bei der Ulkuskrankheit die Schädigung bis tief in die Magen- oder Darmwand hinein.

Im Vordergrund stehen unspezifische brennende, bohrende Schmerzen im Oberbauch. Bei einem Drittel der Patienten bleiben die Geschwüre allerdings ohne Symptome. Sie bemerken die Erkrankung daher erst, wenn es zu Bluterbrechen oder Teerstuhl kommt.

Komplikationen. Wenn die Wunde größere Blutgefäße der Magendarmwand erfasst, kommt es zu akuten Blutungen; der Patient erbricht Blut (Hämatemesis) und hat durch das verdaute Blut dunkel gefärbten Stuhl. Durch den Kontakt mit der Salzsäure im Magen verfärbt sich das Blut dunkel oder sogar pechschwarz, so dass der Arzt auch von Kaffeesatzerbrechen und von Teerstuhl spricht.

Ein Magendurchbruch (Magenwanddurchbruch, Magenperforation) macht sich durch plötzlich eintretende bohrende Schmerzen bemerkbar, die oft in die linke Schulter strahlen. Gleichzeitig verkrampft sich die Bauchdecke und wird bretthart (akutes Abdomen). Ergießt sich nach einem Wanddurchbruch der Inhalt von Magen oder Zwölffingerdarm in die Bauchhöhle, kommt es zu einer lebensbedrohlichen Bauchfellentzündung. Manchmal lassen die Schmerzen für kurze Zeit wieder nach, um dann erneut aufzutreten (beschwerdefreies Intervall).

Geschwüre in der Nähe des Magenausgangs können nach ihrer Abheilung zu einer narbigen Verengung führen (Pylorusstenose). Die Nahrung gelangt dann nicht mehr leicht in den Darm und staut sich im Magen zurück. Dadurch kann es immer wieder zu Übelkeit und schwallartigem Erbrechen kommen.

Das macht der Arzt

Diagnosesicherung. Bei Ulkusverdacht entnimmt der Arzt bei der Magenspiegelung an mehreren Stellen im Magen Gewebeproben, um einen Befall mit Helicobacter-pylori-Bakterien nachzuweisen und Magenkrebs auszuschließen.

Therapie. Ulkuserkrankungen lassen sich heute fast immer rasch und erfolgreich mit Medikamenten behandeln. Die früher übliche Zweidrittelentfernung des Magens sowie die Durchtrennung von Strängen des Vagus-Nervs, der die Magensäureproduktion fördert, werden deshalb nicht mehr durchgeführt.

Bei Patienten, die mit schleimhautschädigenden Schmerz- oder Rheumamitteln behandelt werden, wird der Arzt versuchen, diese durch Alternativmedikamente zu ersetzen. Oft heilt die Krankheit dann von alleine aus. Wenn das Absetzen der Medikamente nicht möglich ist, wird die vorbeugende Einnahme von Protonenpumpenhemmern oder H2-Rezeptorenblocker verordnet.

Bei akuten Blutungen und anderen Komplikationen wird die Blutung endoskopisch gestillt. Dazu wird der Patient möglichst flach gelagert, und zur Entlastung wird meist eine Magensonde gelegt. Ein Durchbruch des Ulkus in die Bauchhöhle muss sofort operiert werden. Je nachdem, wie schwer der Durchbruch ist, wird das Geschwür entfernt und übernäht; im Extremfall müssen Teile des Magens entfernt werden. Ebenso ist beim Einbrechen des Ulkus in benachbarte Organe sowie bei einer narbigen Magenpförtnerenge (Pylorusstenose) eine Operation nötig. Nicht durchgebrochene Geschwüre werden nur noch dann operiert, wenn die Krankheit nach 3 bis 4 Monaten nicht erfolgreich heilt.

Zur Vermeidung eines Rückfalls wird eine Zeit lang ein Protonenpumpenhemmer verordnet.

Selbsthilfe

Selbsthilfemaßnahmen sind durch die heutigen hochwirksamen Medikamente zwar nicht mehr erforderlich, um rasch beschwerdefrei zu werden; zur Rückfallverhütung sind sie jedoch nach wie vor unumgänglich.

Da die Selbsthilfe bei akuter Magenschleimhautentzündung und Ulkuskrankheit das gleiche Ziel verfolgt, wird sie an dieser Stelle zusammengefasst besprochen.

Auslöser meiden. Meiden Sie alle Auslöser nicht nur in der akuten Phase, sondern auch einige Zeit danach, z. B. Alkohol und Nikotin, aber auch zuckerhaltige Nahrungsmittel, Milch sowie diejenigen Gewürze, die wie Pfeffer, Meerrettich oder Senf die Säurebildung anregen. Gleiches gilt für Medikamente, die nicht unbedingt eingenommen werden müssen, vor allem für Acetylsalicylsäure und andere NSAR-Schmerzmittel.

Diät. Viele Ratgeber empfehlen zur Beruhigung der entzündeten Magenschleimhaut eine Tee-Zwieback-Diät für 24–36 Stunden. Anschließend sollten Sie schrittweise zur gewohnten Ernährungsweise zurückkehren, in der Sie aber in den ersten 2 Tagen vornehmlich Kartoffeln und gegartes Gemüse und ab dem 3. Tag wieder (wenig) fettarmes Fleisch essen. Wissenschaftlichen Prüfungen haben diese Diätvorschläge allerdings nicht standhalten können. Betroffene verzichten von sich aus gerne auf fettes Fleisch, Kaffee, Weißwein und Alkoholika. Die meisten Ärzte raten deshalb: Achten Sie beim Essen auf das, was Sie vertragen. Verzichten Sie für eine Weile konsequent auf das, was Sie nicht vertragen.

Leichte Vollwertkost. Eine Ernährungsumstellung auf leichte Vollwertkost bzw. eine fett- und zuckerarme Ernährung kann den Verlauf einer chronischen Magenschleimhautentzündung positiv beeinflussen. Achten Sie zudem darauf, anstelle von drei üppigen Mahlzeiten mehrere kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt zu sich zu nehmen.

Wärmeanwendungen. Warme Leibwickel oder ein über Wasserdampf erhitztes Heublumensäckchen, das auf den Oberbauch gelegt wird, wirken beruhigend auf den Magen.

Komplementärmedizin

Pflanzenheilkunde. Begleitend oder im Anschluss an eine Helicobacter-Eradikationstherapie zur Vorbeugung eines Rückfalls kommen Teekuren mit Schleimstoffdrogen wie Leinsamen, Eibisch und Malve, die die Magenschleimhaut vor dem Säureüberschuss schützen, in Betracht. Ebenso haben sich Teezubereitungen mit Kamillenblüten oder Süßholzwurzel bewährt, die sich durch eine beruhigende und entzündungshemmende Wirkung auszeichnen. Alternativ stehen Fertigarzneien zur Verfügung, entweder als Einzelpräparate (z. B. Kamille Spitzner®-Lösung oder Gastronal®-Beutel mit Leinsamen) oder als Kombinationspräparate (z. B. Iberogast®-Tropfen auf der Basis von Kamillenblüten, Kümmelfrüchten, Angelikawurzel, Mariendistelfrüchte, Melissenblätter, Pfefferminzblätter, Schleifenblumenkraut, Schöllkraut und Süßholzwurzel).

Süßholzwurzelhaltige Tees oder Fertigarzneien sollten nicht länger als 6 Wochen eingesetzt werden, da sie den Kaliumspiegel im Blut erniedrigen können.

Manchmal wird eine Rollkur zur Beruhigung der Schleimhaut empfohlen. Sie wird 1 Woche lang morgens und abends durchgeführt. Hierfür bereiten Sie eine Thermoskanne mit Kamillentee und legen sich dann ins Bett. Zuerst trinken Sie eine halbe Tasse Kamillentee und legen sich anschließend 10 Minuten lang auf den Rücken; danach trinken Sie wieder eine halbe Tasse Kamillentee und legen sich dann 10 Minuten lang auf die linke Seite. Diese Prozedur wird auf der rechten Seite und schließlich auf dem Bauch liegend wiederholt, so dass Sie nach 40 Minuten einmal um die eigene Achse „gerollt“ sind.

Entspannungsverfahren. Entspannungsübungen, z. B. Autogenes Training, können zur Vorbeugung von Magenbeschwerden beitragen, bei denen Stress die Ursache ist.

Akupunktur. Akupunktur unterstützt die medikamentöse Gastritis-Behandlung, wobei die Betroffenen vermutlich v. a.von ihrem unspezifischen Heileffekt profitieren.

Homöopathie. Gegebenenfalls kann eine individuell abgestimmte Konstitutionstherapie die Symptome lindern. Häufig eingesetzte Mittel der Homöopathie sind Acidum muriaticum, Acidum sulfuricum, Argentum metallicum, Belladonna, Ignatia, Nux Vomica oder Rumex.

Weiterführende Informationen

  • www.leitlinien.net – Über die Stichwortsuche finden Sie die Ärztliche Leitlinie zur Diagnostik und Therapie der Helicobacter-pylori-Infektion.
  • H. R. Koelz et al.: Ulkusfibel. Springer, 1998. Knappe Zusammenfassung wichtiger Informationen über die Ulkuskrankheit.

Pollenflugkalender

Vorhersage für Bad Bevensen

News

Gewalt gegen Einsatzkräfte
Gewalt gegen Einsatzkräfte

Retter werden oft angegriffen

Einsatzkräfte von Feuerwehren und Rettungsdiensten werden im Einsatz häufig Opfer körperlicher oder verbaler Gewalt. Das zeigt eine aktuelle Befragung. Die Betroffenen fordern nun, aus den Ergebnissen Konsequenzen zu ziehen.   mehr

„Wechseljahre“ beim Mann
„Wechseljahre“ beim Mann

Braucht es Testosteron-Präparate?

Für Frauen sind die Wechseljahre eine einschneidende Phase ihres Lebens. Gelegentlich hört man aber auch bei Männern von einem ähnlichen im Alter auftretenden Phänomen. Was ist dran an den „Wechseljahren des Mannes“?   mehr

Wie Sie Halsschmerzen loswerden
Wie Sie Halsschmerzen loswerden

Welche Mittel helfen tatsächlich?

Halsschmerzen treffen fast jeden mehrmals im Jahr. An der Behandlung scheiden sich dennoch die Geister. Was lindert die Beschwerden tatsächlich und was sollten Sie lieber sein lassen?   mehr

Wundkleber statt Nadel und Faden
Wundkleber statt Nadel und Faden

Bald weniger Komplikationen bei OPs?

Wunden im Körperinneren sind oft schwer zu nähen. Lassen sie sich nicht verschließen, droht Lebensgefahr. Ein neuartiger Wundkleber könnte das Risiko innerer Blutungen senken.   mehr

Notfälle für den Augenarzt
Notfälle für den Augenarzt

Wann Sie umgehend reagieren sollten

Augenschmerzen, Sehverschlechterung, Doppelbilder: typische Symptome, die einem Besuch beim Augenarzt bedürfen. Welche Alarmzeichen Sie keinesfalls ignorieren sollten.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen

Ratgeber Thema im Oktober

Wie Sie Halsschmerzen loswerden

Wie Sie Halsschmerzen loswerden

Welche Mittel helfen tatsächlich?

Halsschmerzen treffen fast jeden mehrmals im Jahr. An der Behandlung scheiden sich dennoch die Geist ... Zum Ratgeber

Beratungsclips

Antibiotikumsaft mit Löffel

Antibiotikumsaft mit Löffel

Dieses Video zeigt Ihnen kurz und verständlich, wie Sie einen Antibiotikumsaft mit einem Dosierlöffel richtig einnehmen. Der Clip ist mit Untertiteln in Russisch, Türkisch, Arabisch, Englisch und Deutsch verfügbar.

Wir bieten Ihnen viele unterschiedliche Beratungsclips zu erklärungsbedürftigen Medikamenten an. Klicken Sie einmal rein!

Göhrde-Apotheke
Inhaber Rolf Nebel
Telefon 05821/9 85 00
E-Mail info@goehrde-apotheke.de